Optimale Patientenverfügung (OPV) - maßgeschneidert und individuell

Selbstverständlich gilt für unsere Dokumente, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Medizinische Expert_innen warnten immer schon vor kursierenden Pauschalvordrucken und auch vor "Allerwelts-Schriftstücken" von Notaren. Denn diese würden meist lediglich eine Scheinsicherheit bieten – wie ein Beschluss des Bundesgerichtshofs vom Sommer 2016 bestätigt hat hier.

Das Problem: Die Notwendigkeit, über die weitere Behandlung entscheiden zu müssen, betrifft immer mehr Situationen von Bewusstseinseintrübung. Diese sind sehr vielfältig: Meist sind todkranke Menschen am Ende von kognitiven Einschränkungen betriffen. Vor allem aber geht es um Erkrankungen, die unser Gehirn betreffen. Ursachen können z. B. sein: Schlaganfall, Gehirntumor, Schädel-Hirnverletzung, Demenz oder Parkinson-Erkrankung mit fortschreitendem geistigen Abbau. Auch Schwerkranke auf einer Intensivstation sind häufig entscheidungseingeschränkt - was ist also bei Multiorganversagen von Ärzten zu tun oder zu unterlassen? Es reicht nicht aus, mit einer Patientenverfügung herkömmlicher Weise nur einen dauerhaften Bewusstseinsverlust (d.h. ein unumkehrbares Koma) oder einen Sterbeprozess eine Patientenverfügung zu regeln.  

Das bereits 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Patientenverfügung sieht vor, dass diese konkret auf die späterere Lebens- und Krankheitssituation zutreffen muss, um verbindlich befolgt werden zu können. Größtmögliche Sicherheit bietet eine maßgeschneiderte, sogenannte optimale Patientenverfügung (OPV). 

Das Verfahren für eine Optimale Patientenverfügung besteht in einem (palliativ-)medizinisch fachkundigen Beratungsangebot (z. B. zu Koma oder Alzheimer-Demenz) und/oder der Auswertung eines mehrseitigen OPV-Fragebogens. Erfahrene und qualifizierte Berater_innen stehen Ihnen dazu auch telefonisch zur Verfügung und bezeugen Ihre PV durch Unterschrift.

    Schritt für Schritt zur unterschriftsreifen Patientenverfügung

    Drucken Sie den OPV-Fragebogen für die Erstellung einer OPTIMALEN Patientenverfügung zusammem mit dem Glossar aus. Sie haben dann alles Notwendige in den Händen - inklusive Auftrags-Formular mit Gebühren-Übersicht (von 100 bis maximal 140 Euro, zahlbar erst nach Erhalt der unterschriftsreifen Dokumente).

    Füllen Sie den OPV-Fragebogen ihn zunächst soweit aus, wie es Ihnen leicht möglich ist. Erklärungen von medizinischen (und auch einigen rechtlichen) Begriffen finden Sie im Glossar

    Zu berücksichtigen ist die folgende Schwierigkeit: Einerseits hat ein Verzicht auf lebensrettende und -erhaltende Maßnahmen nicht leichtfertig oder (ungewollt) zu früh zu erfolgen, andererseits soll ein leidfreies Sterben zugelassen bzw. auch ein Dauerleiden nicht verlängert werden, wenn dies nach subjektiven Wertmaßstäben unerwünscht ist

    Bei weiteren Fragen oder Klärungsbedarf können Sie sich unter 030 613904-874 an eine_n für diesen Bereich zuständige_n Patientenberater_in wenden.

    Nach qualifizierter Auswertung wird ein_e für Sie zuständige_r Patientenberater_in Ihre Optimale Patientenverfügung abfassen und Ihnen per Post zusenden (mit allem Weiteren für Ihre komplette Vorsorge). Ihr_e persönliche_r Berater_in wird Ihnen auch noch danach gern für Rückfragen zur Verfügung stehen (in der einmaligen Gebühr von max. 140 Euro ist alles inbegriffen).

    Ihre maßgeschneiderte Vorsorge ist somit komplett und zukunftssicher.

    OPV-Beratungsteam
    Wallstr. 65
    10179 Berlin
    030 613904-874