Das Präsidium besteht aus der*dem Präsident*in, bis zu drei Vizepräsident*innen und bis zu zehn weiteren Mitgliedern. Mindestens die Hälfte der Mitglieder des Präsidiums müssen Frauen sowie zwei Vertreter*innen der Jungen Humanist*innen, je ein Mitglied aus Berlin und Brandenburg, sein. Mitglieder des Vorstandes sowie Personen, die beim Landesverband oder einer seiner Untergliederungen in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, können nicht ins Präsidium gewählt werden. Die Aufgaben des Präsidiums sind in der Satzung des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg KdöR definiert.
Die Amtszeit der Präsidiumsmitglieder beträgt drei Jahre. Das Präsidium bleibt bis zur Bestellung eines neuen Präsidiums im Amt.
Dr. Manuela Schmidt (Präsidentin)

Kurzbiografie:
- seit 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, zwischen 2016 und 2021 Vizepräsidentin des Hauses
- Mitglied im Hauptausschuss und dort unter anderem für Kultur und Bezirke zuständig
- stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion (Die LINKE)
- promovierte Pädagogin (Humboldt-Universität, 1993)
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"…die wichtige Arbeit und das Engagement in den vielen Bildungs-, Beratungs-, Gesundheits- und Sozialprojekten gesichert und weiter ausgebaut werden. Das will ich gern mit meiner Arbeit im Parlament, über die Netzwerke, in denen ich schon unterwegs bin, und darüber hinaus unterstützen. Dazu gehört, dass ich mich für den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg und dem Land Berlin einsetzen möchte, um eine bessere Rechtssicherheit für die Arbeit des Verbandes zu erreichen. Und ich möchte helfen, eine Humanistische Hochschule in Berlin zu etablieren. Die inhaltlichen Planungen sind schon sehr weit fortgeschritten, der Bedarf ist unstrittig. Nun gilt es, die Landesfinanzierung zu sichern. Dafür möchte ich mich stark machen.
Ich freue mich auf die Arbeit im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, auf eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit und vor allem darüber, dass Sie mir Ihr Vertrauen schenken!"
Dr. Thomas Heinrichs (Vizepräsident)

Kurzbiografie:
- seit dem 1. Mai 1992 Mitglied im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, der damals noch Deutscher Freidenkerverband, Landesverband Berlin hieß
- Präsident der Humanistischen Akademie Deutschlands und Vizepräsident der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg
- selbständig tätig als Rechtsanwalt und Mediator
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"…er sein humanistisch geprägtes soziales Engagement in Berlin und Brandenburg weiter ausbauen kann und in Politik und Gesellschaft als unverzichtbarer Gesprächspartner in allen weltanschaulich relevanten Fragen (§ 218, Sterbehilfe, Integration des Islam, Gleichstellung Konfessionsfreier, Religions- und Ethikunterricht an den Schulen usw.) wahrgenommen wird."
Dr. Felicitas Tesch (Vizepräsidentin)

Kurzbiografie:
- von 2000 bis 2011 Mitglied der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
- von 2009 bis 2011 bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
- seit 2005 Mitglied im Verband und stellvertretende Vorsitzende / Vizepräsidentin des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg
- Begründerin des Bündnisses ProEthik
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"…unsere Humanistische Schule und Hochschule auf einen guten Weg gebracht werden. Wir müssen im Hinblick auf große ethische Debatten, wie Sterbehilfe oder das Werbeverbot von Schwangerschaftsabbrüchen, humanistische Positionen weiter stärken. Und schließlich plädiere ich für einen Sitz im Rundfunkrat – den haben alle Kirchen und den wollen wir auch."
Stefan Gelbhaar (Vizepräsident)

Kurzbiografie:
- seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages, 2021 direkt gewählt im Wahlkreis 76 Berlin-Pankow
- zwischen 2011 und 2017 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin
- studierter Jurist und als Rechtsanwalt tätig
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg…
"... die Umsetzung des lohnenswerten Zieles, eine Humanistische Hochschule konzeptionell und organisatorisch an den Start zu bringen. Dafür will ich mich gern einsetzen. Ansonsten gilt es, Gedanken und Angebote des Verbandes weiter an die Menschen zu bringen. Der Bedarf an Reflexion und Organisation des eigenen Lebens ist hoch, hilfreiche Angebote sind willkommen. Hier gilt es, die Punkte des "Diesseits" in den Mittelpunkt zu rücken, Antworten auf die ethischen Herausforderungen und Fragen (auch politisch) zu formulieren."
Andrea Käthner-Isemeyer

Kurzbiografie:
- zwischen 1990 und 2020 Mitarbeiterin im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, zunächst als Leitung des Mobilitätshilfedienstes, seit 1994 zunächst stellvertrende Abteilungsleitung, von 1999 bis 2020 Leiterin der Abteilung Soziales
- studierte Soziologin
- seit 1990 Mitglied des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg bzw. seiner Vorgängerorganisationen
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg…
"… eine stärkere öffentliche Wahrnehmung dessen, wofür sich Humanist*innen engagieren, einen Boom an bekennenden Sympathisant*innen und einen weiteren Schritt hin zur Gleichstellung mit den Kirchen."
Bennett Fischer
Jan Gabriel

Nora Lasek
Dr. Maja Lasić

Kurzbiografie:
- im Alter von 14 Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland gekommen
- Von 2016 bis 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, dort bildungspolitische Sprecherin ihrer Partei
- Promotion in Biochemie
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg…
"... dass er den Spagat zwischen Wachstum und Ausbau der Einsatzfelder auf der einen Seite und Bekenntnisgemeinschaft und damit verbunden auch politischer Akteur zu sein, auf der anderen Seite, gut hinbekommt."
Dr. Veronika Luebke

Kurzbiografie:
- von 2004 bis 2006 CR-Managerin in einer Fremdsprachenschule in St. Petersburg
- ab 2006 Aufbau einer unabhängigen Geschäftsrepräsentanz eines Petersburger Unternehmens in Berlin
- seit 2018 selbständig
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"… sich der Verband immer weiter sozial und politisch stärkt, seine Rolle als wichtiger Akteur in der weltanschaulich-religiösen Landschaft von Berlin und Brandenburg und als starker Träger unverzichtbarer sozialer Angebote entwickelt. Ganz besonders wünsche ich mir für den Verband, dass das Projekt Humanistische Hochschule in den kommenden Jahren aufgeht und unsere Position in der Gestaltung der Werte einer modernen Gesellschaft sichtbar unterstreicht. Meinen Beitrag dazu möchte ich in jeder Form leisten."
Anna Ranneberg

Kurzbiografie:
- gelernte Eventmanagerin, Bachelor of Arts in Wirtschaftskommunikation
- von 2012 bis 2021 Vorsitzende der Jungen Humanist*innen Brandenburg
- seit 2015 Mitglied des Präsidiums des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"… auch die Meinungen junger Menschen in unterschiedlichsten Entscheidungen berücksichtigt werden. In den vergangenen Jahren haben die JuHus in Brandenburg eine enorme Entwicklung vollzogen. Der stetige Austausch mit dem Landesverband hat den JuHus dabei sehr geholfen. Gerne möchte ich diesen motivierten Entwicklungsschwung weiter vorantreiben und mittels der Kandidatur für die künftige Legislaturperiode im Präsidium weiterhin ein Wort für die Brandenburger JuHus bei wichtigen Entscheidungen einlegen."
Werner Schultz

Kurzbiografie:
- von 1987 bis 2016 Mitarbeiter des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, unter anderem als Abteilungsleitung Bildung
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"... der Verband in den nächsten Jahren – neben seiner hervorragenden Arbeit im Servicebereich für konfessionsfreie Menschen – verstärkt an seiner weltanschaulichen Profilierung arbeitet.
Wir haben noch immer zu wenig Mitglieder im Verhältnis zur Bedeutung des Verbandes in Berlin. Ein Eintritt in den Humanistischen Verband ist für viele Menschen an ein klares Profil gebunden. Dazu gehört, eine hörbare Stimme für Menschenrechte, Vernunft und Aufklärung zu sein – aber auch für analytische Kritik von Religion und Irrationalismus."
Daniela Trochowski

Kurzbiografie:
- Ehemalige Staatssekretärin für Finanzen im Land Brandenburg
- seit 2012 im Präsidium des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg aktiv
- seit 2020 bin ich Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"... wir auf den Erfolgen der vergangenen Jahren in Berlin und Brandenburg aufbauen können. Die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist ein wichtiger Meilenstein für die Wahrnehmung unseres Verbandes durch die Politik. An uns kommen Politiker*innen nicht mehr vorbei."
Ulrich Zschocke

Kurzbiografie:
- Studium und Tätigkeit als Übersetzer und Dolmetscher
- von 1997 bis zum altersbedingten Ausscheiden Anfang 2018 Kundenbetreuer bei der Bank für Sozialwirtschaft AG in Berlin
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich mir für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg, dass…
"…wir unseren Bildungscampus in Pankow weiterhin erfolgreich aufbauen und Schule und Hochschule des Humanistischen Verbandes ihren Lehrbetrieb aufnehmen."