• Die ausgezeichneten Ehrenamtlichen des Interkulturellen Hospizdienstes Dong Ban Ja (Leiter Dr. Dhrama Bhusal, Sabine Sebayang, Nawaz Muhammad, Wolfgang Keune, Thi Van Nguyen und Thi Quyet Thang Nguyen) und Staatssekretär Alexander Fischer
    Foto: Andreas LemkeDie ausgezeichneten Ehrenamtlichen des Interkulturellen Hospizdienstes Dong Ban Ja (Leiter Dr. Dhrama Bhusal, Sabine Sebayang, Nawaz Muhammad, Wolfgang Keune, Thi Van Nguyen und Thi Quyet Thang Nguyen) und Staatssekretär Alexander Fischer
  • Ehrenamtliche Sterbebegleiter_innen Wolfgang Keune, Thi Van Nguyen und Thi Quyet Thang Nguyen
  • Dr. Dhrama Bhusal, Sabine Sebayang und Nawaz Muhammad vom Interkulturellen Hospizdienst Dong Ban Ja
  • Dr. Dharma Bhusal leitet den Interkulturellen Hospizdienst Dong Ban Ja
  • Gste bei der Verleihung der Berliner Freiwilligenpässe 2019

Ehrenamtliche erhalten Berliner Freiwilligenpass 2019

Im Jahr 2005 als interkultureller, ambulanter Hospizdienst "Dong Heng" gegründet, wurden wir im April 2009 ein Projekt im Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg und heißen seitdem DONG BAN JA, was auf Koreanisch "Menschen begleiten" bedeutet.

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg ist eine überparteiliche, demokratische Organisation, deren Mitglieder sich an Grundwerten wie Menschenrechte, Individualität, Selbstbestimmung, Verantwortung, Weltlichkeit, Solidarität und Toleranz orientieren. Der Verband ist Träger über 40 sozialer, kultureller und pädagogischer Angebote. Seine Aufgabenfelder reichen von Kinder- und Jugendarbeit, Gesundheits- und Sozialangeboten, Patientenverfügung, Sterbebegleitung, dem Lebenskundeunterricht bis hin zu Fest- und Feierkultur.

Etwa 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, die meisten davon werden im Alter nicht in ihre Heimat zurückkehren. In Berlin leben über 70.000 Menschen aus dem asiatischen Raum, wie Korea, Vietnam, China, Japan, Indien, den Philippinen und Thailand. Wir sind hier sie zu begleiten, unabhängig von ihrer Kultur, Religion oder Weltanschauung. Fremde Gewohnheiten, andere Religionen und Lebensauffassungen sowie verschiedene Krankheitsempfindungen und ein anderer Schmerzausdruck können im Alltag zu Missverständnissen führen. Das erfordert einfühlsame Begleitung und Unterstützung. Sterbende und pflegebedürftige Menschen am Lebensende sowie deren Angehörige benötigen besondere Aufmerksamkeit. Wir haben uns zum Ziel gesetzt sie kultursensibel zu begleiten.