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Hochsensibilität (Pankow)

Termin: 1. und 3. Mittwoch im Monat, 16:30 - 18:00 Uhr
Anmeldung per E-Mail an info@hsp-pankow.de

Die Reizschwelle ist niedriger, die Filter zur Abgrenzung gegen Impulse von außen dementsprechend schwächer. Wo andere eine "dicke Haut" zeigen, ist man selbst oft nur allzu weich bzw. "sensibel". Das gilt für das Innen wie für das Außen, für das Gefühlsempfinden, ebenso wie für den eigenen Körper.

Doch wie oft nur hat man versucht sich anzupassen, es anderen gleichzutun und sich am Ende wieder gewundert, wie leicht die Dinge anderen von der Hand gehen oder welche Freude sie gar im Treiben einer lauten, geselligen Runde empfinden, während man selbst viel lieber die Stille bzw. das ruhige Gespräch zu zweit sucht.

Die Beispiele ließen sich endlos fortsetzen. Egal, ob es das Leiden unter zwischenmenschlichen Spannungen, das Missempfinden von Gewaltdarstellungen im TV-Abendprogramm oder einfach nur die Überfoderung mit der täglichen Reizüberflutung der Großstadt ist, es zeigt sich: Jeder Mensch nimmt die Dinge anders wahr.

Und so ist der Sensibilitätsgrad unterschiedlich hoch. Meist merkt man das "Anderssein" bereits in der frühen Kindheit. Und auch wenn man es mit einer hohen Sensibilität in unserer Gesellschaft nicht immer einfach hat, gilt: sie ist vollkommen okay - mehr sogar: Sie hat auch Vorteile! Man muss sich nur auf sich selbst einlassen.

In der Gruppe tauschen wir uns über Alltagssituationen aus, was es heißt, sehr sensibel zu sein, welche Folgen daraus resultieren und wie wir einen Rahmen gestalten, der uns gut tut.

Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Großer Gruppenraum, 1. OG)