Girls`Day am 28.03.2019

Auch in diesem Jahr waren wir am Girls'Day wieder unterwegs. Hier ist der Bericht von Cecilia

Girls‘Day-Auf dem Flugplatz in Schönhagen

Unsere Mädchengruppe aus der MädchenZukunftsWerkstatt Teltow machte sich am 28.4. zum Girls`Day auf den Weg zum Flugplatz Schönhagen. Eingeladen hatte uns die Privatpilotin Frau Prof. Rentmeister, um uns Berufe rund um die Luftfahrt vor zu stellen. Am Bahnhof Trebbin trafen wir eine Mädchengruppe aus Potsdam und gemeinsam wurden wir mit mehreren Autos zum Flugplatz gefahren. Dort angekommen gingen wir wie ein großer bunter Farbtropfen in einen Konferenzraum. Die Frau, welche das öffentliche Bild des Flugplatzes managt, begrüßte alle und stellte uns vor, wie dieser Zukunftstag ablaufen wird. Die stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung deutscher Pilotinnen, die auch Kleinflugzeuge verkauft und sich mit Marketing auskennt, zeigte uns ihren Arbeitsbereich und den Hangar, in welchem die Flugzeuge ausgestellt sind, die gekauft werden können. In dieser gigantischen Halle fühlte ich mich sehr klein. Auf unserem Weg dahin, erfuhr ich auch, dass zwei Mädchen aus meiner MZW Gruppe, Pilotinnen werden wollen. In einer anderen Halle konnten wir sehen, wie Flugzeugbauer die vielen einzelnen Teile zu einem kompletten Flugzeug zusammen bauen und wie viel Handarbeit dazu nötig ist. Der nächste Stopp war auf den Tower, welchen wir mit 67 Stufen erstiegen. Die dort tätige verantwortliche Frau gibt den startenden und landenden Pilotinnen und Piloten wichtige Informationen zum Wetter und vielem Mehr und erklärte uns, dass sie Englisch des Flugverkehrs beherrschen muss. Auf unserem Weg über das riesige Gelände erhielten wir auch die Chance, in ein einmotoriges Flugzeug zu steigen. Erstaunt waren wir, dass ganz viele Teile aus Holz waren. Zum Ende des Rundgangs machten wir noch Halt in einem Hangar, wo uns eine Fluggerätemechanikerin ihren Arbeitsbereich vorstellte, in dem kaputte Maschinen repariert werden. Zum Schluss besuchten wir noch die Halle, in welcher die Segelflugzeuge ihren Winterschlaf halten und deshalb die Tragflächen abmontiert waren.

Nach unserer Rückkehr in den Konferenzraum lernten wir die jüngste Fluglehrerin Deutschlands kennen, die uns ihren Weg zur Pilotin und ihre Leidenschaft für’s Fliegen beschrieb. Mit 14 Jahren hatte sie ihre Segelflugausbildung begonnen und durfte mit 15 dieses Flugzeug alleine fliegen. Mit 16 begann sie die Motorflugzeugausbildung und mit 17 begann sie dann eine Berufspilotinnenausbildung. Heute arbeitet sie auf dem Flugplatz als Fluglehrerin.

Ein spannender Tag für uns alle ging zu Ende und auf unserer Rückfahrt sagten mir die Mädchen, dass es ein wunderbarer Tag mit unvergesslichen Erinnerungen und Erlebnissen für sie war.

                                                                                                                      Cecilia