Freundschaft feiern!

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Internationale Feiertage sind Gelegenheiten, globale Probleme anzusprechen, aber auch um Errungenschaften der Menschheit zu bestärken und zu feiern. Vor diesem Hintergrund hat die UNO-Generalversammlung 2011 den 30. Juli zum Internationalen Tag der Freundschaft erklärt.

In den vielfältigen Krisen und Herausforderungen unserer Zeit verhindern Armut, Gewalt, Rassismus und vielfältige Verletzungen der Menschenrechte dauerhaften Frieden, Sicherheit, Entwicklung und soziale Harmonie zwischen den Völkern der Welt. Aus diesem Grund sieht die UN eine Chance des Gegensteuerns darin, Formen der menschlichen Solidarität zu fördern. Und die einfachste der Formen, die das für sie annehmen kann, ist Freundschaft.

Durch Freundschaft wächst stärkende Bindung und gegenseitiges Vertrauen, wesentliche menschliche Grundbedürfnisse können so erfüllt werden. Damit einher geht die Hoffnung, dass intensive freundschaftliche Beziehungen nicht nur das eigene individuelle Menschsein stabilisieren und mit Sinn erfüllen können, sondern zum Einsatz für eine bessere Welt motivieren – eine Welt, in der alle Völker grenz- und kulturübergreifend friedlich zusammenleben und gemeinsam am Wohl der gesamten Menschheit arbeiten. Diesen Traum gilt es lebendig zu halten.

Der Internationale Tages der Freundschaft beruht auf der Idee, dass dieser Feiertag dazu beitragen kann, Bemühungen um Frieden zwischen Völkern, Ländern, Kulturen und Personen zu inspirieren.

Der UN-Resolution ist es dabei besonders um junge Menschen als den politischen Anführer_innen der Zukunft zu tun. Sie sollen in besonderer Weise involviert werden, um kulturübergreifende Aktivitäten zu fördern – für gegenseitiges, internationales Verstehen und Respekt für Diversität.

Als Weltanschauung, für die das Eintreten für die Menschenrechte ein zentrales Ziel ist, sind wir mit der UN in diesem Anliegen vereint. Gelebte Freundschaft ist Ausdruck eines humanistischen Lebensstils. Nicht zuletzt deshalb haben wir einen Freundeskreis ins Leben gerufen: die "Freund_innen des HUMANISMUS" möchten gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, um eine freiheitliche und an Menschenrechten orientierte Kultur zu stärken. Indem wir in dieser Weise Freundschaft leben wollen, setzen wir uns für eine tolerante Lebensweise ein - für eine freie Entfaltung in sozialer Verantwortung, in der man gegenseitig Mitmenschlichkeit pflegt und sich für eine humanere Welt engagiert. Jeder gelingende Schritt in diese Richtung allein ist ein Grund zum Feiern.

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Christian Lisker
Projektleitung Humanistische Feierkultur
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