• Die Preisträger_innen des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros Marzahn-Hellersdorf. Foto: Lars Hübner
    Die Preisträger_innen des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros Marzahn-Hellersdorf. Foto: Lars Hübner

Humanistischer Verband bei "Respekt gewinnt" doppelt ausgezeichnet

Was Demokratie und gegenseitiger Respekt konkret bedeuten, macht das Foto- und Filmprojekt Hingucker> des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros Marzahn-Hellersdorf seit zehn Jahren sichtbar. Dabei setzen sich Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk im Osten Berlins mit den UN-Kinderrechten intensiv auseinander. So entstanden in den vergangenen Jahren Postkartenkalender, Plakatausstellungen sowie ein Animationsfilm aus Knete. Das Team der KJB war gleich mit drei ehemaligen Hingucker>-Teilnehmerinnen aus dem letzten Jahr angereist. Die drei Mädchen nahmen den Sonderpreis des Handelsverbands Berlin-Brandenburg im Wert von 500 Euro aus der Hand von Dr. Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, entgegen.

"Unser Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf fördert die Beteiligung junger Menschen im Bezirk, stärkt Kinder in ihren Rechten und ermutigt sie, sich öffentlich einzumischen. Gerade zur Zukunftsfähigkeit unserer Demokratie ist uns die frühestmögliche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen immens wichtig," machte Dr. Margrit Witzke, die die Jugendprojekte beim HVD Berlin-Brandenburg KdöR leitet, deutlich.

Das Berliner Seniorentelefon erhielt am gestrigen Abend sogar einen der drei mit 1000 Euro dotierten Hauptpreise. Die Auszeichnung übereichte Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Für das Team eine besondere Ehrung, fällt die Vergabe mit dem 25jährigen Jubiläum des Projekts zusammen. Die Ehrenamtlichen des Projekts beraten ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen am Telefon und vermitteln bei Bedarf an Fachstellen weiter. Das können konkrete Fragen zu Rente, Wohnen oder Pflege sein, aber auch bei Einsamkeit haben die Mitglieder ein offenes Ohr.

"Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für die vielen tausend Stunden an freiwilligem Engagement, die das ehrenamtliche Team seit Jahren geleistet hat", freute sich Andrea Kaethner-Isemeyer, verantwortlich für die sozialen und gesundheitspolitischen Angebote beim HVD Berlin-Brandenburg KdöR.