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U18 goes Europe #europeforfuture: die Ergebnisse

U18-Europawahlen am 17. Mai 2019

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben am vergangenen Freitag ihre Stimme für Europa abgegeben. Bei der U18-Europawahl am 17. Mai 2019 bekamen bundesweit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit 28,88 Prozent die meisten Stimmen. Es folgten die SPD mit 15,01 Prozent, die CDU mit 12,66 Prozent, DIE LINKE mit 6,97 Prozent, die AfD mit 6,73 Prozent und die FDP mit 5,5 Prozent.

Das Ergebnis ist Ausdruck der politischen Stimmung bei allen, die bei der Europawahl am 26. Mai noch nicht wählen dürfen – weil sie zu jung sind. Am Wahltag konnten in mehr als 1.100 Wahllokalen alle unter 18-Jährigen ihr Kreuz machen. Insgesamt nahmen knapp 118.302 Kinder und Jugendliche teil. Zur Europawahl 2019 hat sich die Zahl im Vergleich zur Wahl 2014 verdreifacht. In Berlin war die Wahlbeteiligung ebenfalls hoch. Mit 243 Wahllokalen hat Berlin gegenüber der Europawahl 2014 mehr als 100 Wahllokale dazu gewonnen. Insgesamt gaben 28.705 Kinder und Jugendliche ihre Stimme in Berlin ab. Auch sie haben sich mehrheitlich für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entschieden (30,82 %), auf Platz 2 auch hier die SPD (16,5 %). Dann folgt entgegen dem Bundestrend bereits DIE LINKE (11,88 %). Die CDU war in Berlin deutlich schwächer (9,5 %). AfD (5,02 %) und FDP (3,82 %) bekamen ebenfalls weniger Stimmen.

Die Ergebnisse in Marzahn-Hellersdorf der U18-Europawahl sehen ganz ähnlich wie im Bundesgebiet und auch wie in Berlin aus: 22,45% der U18-Jährigen haben Grün gewählt, am zweit- und drittstärksten haben bei den Kindern und Jugendlichen die SPD (13,72%) und die LINKE (12,52%) abgeschnitten. 

Alle Ergebnisse, auch nach Bundesländern und Wahlkreisen sortiert, unter: https://www.u18.org/europawahl-2019/wahlergebnisse/wahlergebnisse-deutschlandwww.u18.org.

Was ist U18?

Das Projekt bietet jungen Menschen viele interessante Möglichkeiten, sich zu Wahlen, Demokratie und Politik zu informieren, Parteiprogramme zu verstehen, Wahlversprechen zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber es wird nicht nur geredet, sondern auch etwas getan. Im Rahmen von Aktionen vor Ort stellen sich beispielsweise Politiker/innen den Fragen der Kinder und Jugendlichen. Es werden Parteien gegründet, Wünsche an die Politik formuliert, Wahl-Rallys veranstaltet oder Wahlinfomobile durch die Stadt geschickt. Bei U18 gestalten junge Menschen ihre Aktionen selbst. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Für alle Fragen rund um die U18-Europawahl stehen das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf  im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR sowie Gabriele Fiedler (Tel. 030 - 90293-4728, gabriele.fiedler@ba-mh.berlin.de) zur Verfügung.