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Dr. Manuela Schmidt neue Präsidentin des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg

Die Corona-Lage hatte eine Mitgliederversammlung in Präsenz auch in diesem Jahr verhindert. Deshalb kamen die Mitglieder des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg am vergangenen Samstag, 18. Dezember 2021, im zweiten Jahr in Folge zu einer digitalen Mitgliederversammlung zusammen. Und es war eine besonders wichtige: Turnusmäßig stand die Neuwahl des Präsidiums auf der Tagesordnung.

Neues Präsidium erhält sehr breite Zustimmung

Die Kandidat_innen für das Präsidium des Verbandes konnten die Mitglieder dabei auf ganzer Linie überzeugen. Dr. Manuela Schmidt, Mitglied des Abgeordnetenhaus Berlin für die Partei DIE LINKE, wurde mit 95 Prozent zur neuen Präsidentin des Verbandes gewählt. "Ich freue mich ungemein, diese spannende Aufgabe in den kommenden Jahren zu übernehmen", sagte Dr. Schmidt nach ihrer Wahl. "Der Humanistische Verband ist einer der zentralen gesellschaftspolitischen Akteure in Berlin und Brandenburg und sorgt mit seinen wichtigen Impulsen dafür, dass Solidarität und Selbstbestimmung in unserer Gesellschaft gelebt werden. Ich danke den Mitgliedern von Herzen für das in mich gesetzte Vertrauen!"

Dr. Schmidt beerbt Jan Gabriel, der dem Verband in den vergangenen sechs Jahren als Präsident vorstand und ihn maßgeblich mitgestaltete. Er hatte aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. "Jan Gabriel gebührt großer Dank. Er hat den Verband als Präsident sicher durch viele herausfordernde und sehr prägende Jahre geführt. Ich trete in große Fußstapfen", so Dr. Schmidt. Die frisch gewählte Präsidentin wird im neuen Präsidium von den Vizepräsident_innen Dr. Thomas Heinrichs, Dr. Felicitas Tesch und Stefan Gelbhaar sowie den weiteren Mitgliedern Uwe Adler, Regine Auster, Andrea Käthner-Isemeyer, Dr. Maja Lasić, Dr. Veronika Luebke, Werner Schultz, Daniela Trochowski, Ulrich Zschocke, Martha Riester und Anna Ranneberg unterstützt.

Errichtung der Humanistischen Hochschule Berlin beschlossen

Die Mitgliederversammlung beschloss zudem, die geplante Humanistische Hochschule Berlin zu errichten: Es wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, die zukünftig als Träger der Hochschule fungieren wird. Vorbehaltlich der Finanzierung der Humanistischen Hochschule Berlin wird sie zum Wintersemester 2022/23 ihre Tätigkeit aufnehmen können.

Weitere Regionalkörperschaft gegründet

Mit dem Humanistischen Regionalverband Potsdam/Potsdam-Mittelmark wurde zudem ein weiterer Brandenburger Regionalverband zur Körperschaft des öffentlichen Rechts ernannt. Der Regionalverband wird damit zur vierten Regionalkörperschaft des Humanistischen Verbandes in Brandenburg.

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Dominik Drießen
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