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"Beide Seiten müssen gehört werden" - Podium zur Debatte um das Berliner Neutralitätsgesetz

Mit Staatssekretär Mark Rackles (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie), Sanem Kleff (Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage") und Naïla Chikhi (Initiative PRO Neutralitätsgesetz) sowie Winfriede Schreiber (ehem. Verfassungsschutz Brandenburg) und Prof. Dr. jur. Matthias Mahlmann (Universität Zürich) ist das Podium prominent besetzt. Thematisiert wird etwa, ob sich das offene Tragen religiöser Symbole durch Lehrkräfte auf die freie Urteilsbildung von Schüler_innen auswirkt und welche Folgen eine Lockerung des Berliner Neutralitätsgesetzes im schulischen Bereich für den öffentlichen Dienst hätte.

"Wir wollen mit dieser Podiumsdiskussion einen Beitrag zur politischen Meinungsbildung leisten", sagt Katrin Raczynski, Vorstand im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR. "Ob das Neutralitätsgesetz den juristischen, politischen und pädagogischen Herausforderungen einer pluralistischen Gesellschaft gerecht wird, darüber wird nicht nur in Berlin seit Monaten kontrovers und leidenschaftlich diskutiert. Dabei werden vorwiegend die gegenteiligen Argumente vorgetragen, ohne einander zuzuhören. Mit dieser Podiumsdiskussion wollen wir hierfür einen Raum schaffen, denn beide Seiten müssen gehört werden – und vor allem auch miteinander ins Gespräch kommen."

Wir laden Sie herzlich ein, am 6. September um 17.30 Uhr im Hörsaal im Haus der Psychologie (Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin) dabei zu sein und über die Veranstaltung  zu berichten. Gern vermitteln wir auch Interviewanfragen an die Podiumsteilnehmer_innen. Die Diskussion unter dem Titel "Schutz oder Einschränkung?" beginnt um 17.30 Uhr, Einlass ist um 17 Uhr. Bitte kündigen Sie Ihre Teilnahme möglichst bis zum 4. September per E-Mail an.

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg, Anbieter des Humanistischen Lebenskundeunterrichts an Berliner und Brandenburger Schulen, setzt sich für den substanziellen Erhalt des 2005 eingeführten Berliner Neutralitätsgesetzes ein, das staatlich Bedienstete wie Lehrkräfte an öffent­lichen Schulen zu einem neutralen Auftreten verpflichtet und das Tragen religiös und weltanschaulich geprägter Kleidungsstücke im Dienst untersagt. Der Verband unterstützt die eigenständige Initiative PRO Berliner Neutralitätsgesetz und befürwortet eine Überprüfung des Gesetzes durch die Verfassungsgerichte, um allen Beteiligten Klarheit zu verschaffen.

Kontakt

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Sabrina Banze
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Jaap Schilt
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Sven Thale
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