Pressemitteilung zur Ausstellungseröffnung in Strausberg
Im Zentrum Informationsarbeit der Bundeswehr in Strausberg ist am 22. April 2026 die Ausstellung „Geschichte und Zukunft des Humanismus“ feierlich eröffnet worden. Zahlreiche Gäste aus Bundeswehr, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft nutzten die Gelegenheit, sich mit der historischen Entwicklung und der aktuellen Bedeutung humanistischer Werte auseinanderzusetzen.
Nach der Begrüßung von Oberst i. G. Hans-Jürgen Beutler, stellvertretender Kommandeur und Chef des Stabes des Zentrum für Informationsarbeit der Bundeswehr, sprach David Driese, Vorstand des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, über die historischen Wurzeln und die heutige Rolle des Humanismus. Dabei unterstrich er die Verbindung von humanistischen Grundsätzen und gesellschaftlicher Verantwortung: „Auf den ersten Blick mag man zögern. Auf den zweiten Blick wird deutlich: Ja, das passt. Denn Humanismus und Bundeswehr stehen in ihrem Kern vor einer gemeinsamen Aufgabe: Verantwortung zu tragen – für Menschen und für die Werte unseres Zusammenlebens.“
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung humanistischer Ideen von ihren Ursprüngen über die Zeit der Verfolgung im Nationalsozialismus bis in die Gegenwart nach. Sie zeigt, dass Werte wie Freiheit, Vernunft, Solidarität und Menschenwürde Orientierung bieten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Frage nach individueller Orientierung in herausfordernden Lebenssituationen. David Driese verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung humanistischer Seelsorgeangebote: Fragen nach Gewissen, Sinn und moralischer Verantwortung seien keine abstrakten Themen, sondern Teil der Lebensrealität vieler Menschen – auch in Institutionen wie der Bundeswehr.
Deshalb setzt sich der Humanistische Verband Deutschlands für die Etablierung einer Humanistischen Militärseelsorge in der Bundeswehr als ergänzendes Angebot ein.
Beim anschließenden Empfang nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zur Vertiefung der angesprochenen Themen.
Die Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung im Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr noch bis Mitte Juli besucht werden.
© Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr
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