Vortragsabend: Louise Aston
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Am: Mittwoch, 26. August 2026, 18:30 Uhr
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In unserer Veranstaltungsreihe erinnern wir monatlich an mutige Persönlichkeiten mit Bezug zu unserem Stadtteil Schöneberg. Diesmal: Louise Aston (1814 - 1871), freigeistige Frauenrechtlerin und Aktivistin in der Märzrevolution 1848.
Vortragsabend: Louise Aston – Freigeistige Frauenrechtlerin und Aktivistin in der Märzrevolution 1848
Als „deutsche George Sand“ eiferte Louise Aston ihrem Vorbild nach, der französischen Schriftstellerin – „die Aston“ trug Hosen statt Röcke, kurze Haare und paffte Zigarren in aller Öffentlichkeit. Ihr Lebensmotto war: „Freiem Leben, freiem Lieben, bin ich immer treu geblieben.“
Louise Aston ging mit Männern in Gastwirtschaften, brachte sich in revolutionäre Literatur und Politik des Vormärz und die Revolution von 1848 ein, veröffentlichte unter eigenem Namen und wählte ihre Liebhaber selbst – alles Dinge, die eine Frau nicht tat, schon gar nicht im 19. Jahrhundert.
Wir freuen uns darauf, mit der vielfach ausgezeichneten Berliner Journalistin und Autorin Barbara Sichtermann an den 155. Todestag der freigeistigen Schriftstellerin, der Pionierin in einer Männerwelt und radikaldemokratischen Rebellin der Berliner Märzrevolution von 1848, Louise Aston, zu erinnern.
Nach Vortrag und musikalischem Beitrag werden wir sicherlich in gewohnter Weise eine lebendige und ertragreiche Fragerunde und Diskussion erleben.
Vortrag, Lesung und Diskussion
In unserer Veranstaltungsreihe erinnern wir monatlich an mutige Persönlichkeiten mit Bezug zu unserem Stadtteil Schöneberg. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie aus ganz verschiedenen Gründen in scharfem Kontrast zum Nationalsozialismus standen. Unser Ziel ist es zu erinnern:
- an die fortschrittliche, humanistische Vielfalt, für die Schöneberg, der „Neue Westen“, vor allem in den 1920er-Jahren weltberühmt war und daran,
- wie sie durch den Nationalsozialismus verfolgt und zerstört wurde.
Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Lern- und Gedenkort Bücherverbrennung statt.
Die Teilnahme ist kostenlos und jede*r ist herzlich willkommen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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