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Auf einen Kaffee mit: Norbert Wirth

veröffentlicht: 5. März 2026, 09:03 Uhr

Norbert Wirth ist der Leiter von “Kunst sehen und verstehen” und engagiert sich seit 2016 im HVD. Senior*innenbüro. Im Interview erzählt er, was Teilnehmer*innen in seinem Kurs erwartet und warum Kunst uns alle bereichert.

Hallo Norbert. Wie trinkst du deinen Kaffee?
Mit Milch. Danke.

Seit wann engagierst Du Dich im HVD?
Seit 2016! Zunächst mit der Malgruppe „Praktisches Gestalten“. Bis 2022 an der Seite von Martin Brümmer im Puls-Café. Ab 2021 bei verschiedenen „Kiezspaziergängen in Berlin“. Seit Sommer 2025 leite ich meinen aktuellen Kurs „Kunst sehen und verstehen!“

Was hat Dich dazu bewegt, Dich gerade für dieses Angebot zu engagieren? Gab es einen besonderen Moment oder eine Begegnung?
Ich habe die Räume in der Potsdamer Straße im Rohbau kennengelernt und halte sie für geeignet für viele Veranstaltungen (kultureller Art). Und ich denke, dass ich auch einen interessanten Beitrag leisten kann.

Wie würdest Du jemandem, der noch nie bei Dir mitgemacht hat, in drei Sätzen beschreiben, was ihn/sie erwartet? Warum lohnt es sich, vorbeizuschauen?
Wer an meinem Format teilnimmt, erhält Anregungen und Impulse, um sich über Kunst- und Kulturphänomene besser zurechtzufinden. Mit diesen Kenntnissen und Erkenntnissen ist man für künftige Museumsbesuche sicher besser gewappnet.

Gibt es ein Kunstwerk oder eine Epoche, das oder die bei den Teilnehmer*innen besonders starke Emotionen geweckt hat?
Wir diskutieren viel über den französischen Impressionismus (etwa 1860–1890) als Periode und Vincent van Gogh, Paul Gauguin und Paul Cézanne als Vorreiter der klassischen Moderne. Sehr emotional ist der Film über Van Gogh über seine letzten 10 Lebensjahre. (Titel: “An der Schwelle zur Ewigkeit”; Anm. d. Red.)

Gibt es etwas, das Du schon immer mal über dein Engagement erzählen wolltest, aber bisher noch nicht gefragt wurdest?
Mein Engagement war immer kulturell bestimmt, weil Kunst und Kultur ein wesentlicher Teil meines Lebens ist – schon seit meinem Kunststudium „Visuelle Kommunikation“. In den 1990er Jahren war ich Leiter der damaligen „Jugendkunstschule“ in Wedding.

Interesse geweckt?
Das Angebot „Kunst sehen und verstehen“ findet regelmäßig jeden 2. und 4. Montag im Haus des HUMANISMUS in Schöneberg statt. Schauen Sie vorbei und entdecken Sie gemeinsam mit Norbert Wirth die Welt der Kunst!

Ansprechperson des Verbandes

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