Beim Tag der offenen Tür im Hospiz LudwigPark (v. l.): Dr. Cordelia Koch (Bezirksbürgermeisterin Pankow), Sabine Sebayang (Abteilungsleitung Humanistische Hospize), Franziska Matthies (Leitung Hospiz LudwigPark) und Andrea Käthner-Isemeyer (Präsidiumsmitglied des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg).
Tag der offenen Tür 2026 im Hospiz LudwigPark
Am 6. September 2026 öffnete das Hospiz LudwigPark seine Türen. Zahlreiche Besucher*innen kamen, um das Haus und seine Arbeit kennenzulernen, mit dem Team ins Gespräch zu kommen und selbst zu erfahren, wie bereits kleine Dinge am Lebensende wohltuende Momente schaffen können. In verschiedenen Workshops konnten sie Angebote aus der Hospizarbeit unmittelbar erleben und ausprobieren.
Nach der Begrüßung durch Hospizleitung Franziska Matthies konnten die Besucher*innen beim Workshop zur Aromapflege zunächst selbst erleben, wie wohltuend Handmassagen und Düfte wirken können. Pflegefachkräfte vermittelten dabei, wie solche Anwendungen zum Wohlbefinden der Hospizgäste beitragen können. Majken Rehder gab Einblicke in die Palligrafie, eine besondere Form der Biografiearbeit, bei der Erinnerungen und persönliche Erfahrungen erzählt und für nahestehende Menschen schriftlich festgehalten werden.
Auch Pankows Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch (Bü. 90/Grüne) besuchte den Tag der offenen Tür. Sie nahm sich Zeit für einen Rundgang durch das Hospiz und zeigte dabei großes Interesse an der Arbeit des Hauses. Unter den Besucher*innen war außerdem Andrea Käthner-Isemeyer aus dem Präsidium des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg.
Auf ganz unterschiedliche Weise war Musik an diesem Nachmittag zu erleben. Musiktherapeutin Saskia Baumgart lud die Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden und zu erfahren, was Musik auslösen und bewirken kann. Im Garten begleitete Karsten Lange den Nachmittag musikalisch. Als Unterstützer des Hospizes war der Journalist, Autor und Musiker Ulli Zelle, bekannt aus der rbb-Abendschau, ebenfalls vor Ort. Er tauschte sich mit Besucher*innen aus und signierte am Büchertisch der Buchhandlung Schatzinsel aus Bernau sein Buch „Mein Berlin, mein Leben“.
„Hospizarbeit braucht Öffentlichkeit und Unterstützung aus der Gesellschaft. Deshalb hat es uns sehr gefreut, dass so viele Menschen zum Tag der offenen Tür gekommen sind, um unsere Arbeit kennenzulernen. Oft sind es vermeintlich kleine Dinge, die am Lebensende viel bewirken können. An diesem Nachmittag konnten wir zeigen, welchen Wert solche Angebote für unsere Gäste haben und warum wir dafür auf Unterstützung angewiesen sind. Auch für unser Team war der Nachmittag sehr bereichernd, weil die Besucher*innen unserer Arbeit mit großer Offenheit begegnet sind“, so Hospizleitung Franziska Matthies.
Neben den Workshops und Einblicken in die Hospizarbeit blieb viel Zeit für persönliche Gespräche und Begegnungen. Bei Kaffee und Kuchen und beim gemeinsamen Grillen klang der Nachmittag im Garten des LudwigParks aus.
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