Das war der Welthumanistentag 2017

Lebendiger Humanismus, viel zu entdecken, jede Menge Musik und bestes Sommerwetter: Zum zweiten Mal hat der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg (HVD) Mitglieder und Gäste am Welthumanistentag zum Straßenfest in die Wallstraße eingeladen. Rund 800 Menschen feierten gemeinsam humanistische Werte wie Individualität, Toleranz, Solidarität, Mitgefühl, vernunftorientiertes Denken und Selbstbestimmung, kamen miteinander ins Gespräch und lernten die vielfältige Arbeit des Humanistischen Verbandes besser kennen.

Zu Gast waren auch Gerry Woop, Staatssekretär für Kultur und Europa, der am Abend den Einsatz des HVD für die konfessionsfreien Menschen in Berlin würdigte, sowie Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg.

Gefeiert wurde unter der Regenbogenflagge, die am späten Nachmittag an der Landesgeschäftsstelle des HVD gehisst wurde und die während der sogenannten Pride Weeks als Zeichen für Respekt und Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt auch an vielen weiteren Standorten des HVD wehen wird.

Das Bühnenprogramm gestalteten die Band Rolfsrudel, das A-cappella-Quartett Gretchens Antwort, das Pop-Musik-Duo KOA, die Tänzer_innen der Eastside Fun Crew, die Trommler_innen des Ensembles DoodulSori, der HVD-eigene Chor und die Theatergruppe Pfefferstreuer. HVD-Präsident Jan Gabriel würdigte zudem die Sieger des Krümelfußballturniers der Humanistischen Kindertagesstätten auf der Bühne. Er betonte, wie wichtig der weltweite Feiertag sei, "um auf uns hinzuweisen und auf uns aufmerksam zu machen. Aufmerksam auf das, was wir Humanist_innen leisten und wofür wir stehen." Weiter sagte Gabriel: "Aber auch wenn nicht Welthumanistentag ist und in Zukunft müssen und werden wir auf uns hinweisen und für unsere Werte eintreten."

Fotos: Sibylle Baier