Besuchs- und Kontakt-Netz

Besuch zuhause
Foto: Florian Eckelt Besuch zuhause

Unser Besuchs- und Kontaktnetz ist ein Angebot für einsame, kranke oder behinderte Menschen. Gerade in einer Großstadt wie Berlin nimmt das Singledasein zu. Ältere, die keine Familie und Freunde haben gelingt es manchmal nur schwer, soziale Kontakte aufrecht zu erhalten und der drohenden Vereinsamung etwas entgegenzusetzen. Mit der Vermittlung zu unserem Besuchs- und Kontaktnetz versuchen wir durch das Engagement von Ehrenamtlichen Ihrem Leben mehr Sinn und Farbe zu geben.

Sind Sie allerdings noch ganz fit und Sie suchen Anschluss, haben Lust, wieder einmal in Gemeinschaft etwas zu unternehmen? Dann bieten wir Ihnen an, die weiterführenden Angebote unseres Besuchsdienstes, sie sind in unser Seniorenbüro "Am Puls 60+" integriert, zu nutzen. Die Palette reicht von A wie Aktenfüchse, bis Z wie Zentralstelle für Patientenverfügung. Dazwischen liegt I wie Individuell. Mehr dazu unter dieser Internetseite.

Wenn Sie einen verlässlichen Partner bzw. Partnerin suchen oder Sie sich ehrenamtlich engagieren wollen, stehe ich, Janine Monier, Ihnen als Koordinatorin des Besuchs- und Kontaktnetzes gern zur Seite. Grundlage für meine Vermittlungsarbeit ist immer ein persönliches Kennenlernen, um auf beiden Seiten mehr über Ihre persönlichen Vorstellungen und Wünsche zu erfahren, aber auch von Ihren Abneigungen.

Nur wenn Menschen bereit sind, ehrenamtlich tätig zu werden, kann ich vermitteln. Deshalb freuen wir uns über Jede_n, der diese wichtige zwischenmenschliche Kontaktarbeit leisten möchte und so dazu beiträgt, dass Alte und Kranke weiterhin integriert werden und ihnen Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Es ist gewünscht, dass die Ehrenamtlichen, in der Regel wöchentlich einen Besuch durchführen und so Menschen Freude schenken, um sich mit Ihnen über Gegenwärtiges und Vergangenes auszutauschen, zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben. Vielleicht machen Sie Spaziergänge und kleine Besorgungen oder greifen einfach die Wünsche innerhalb der Betreuung auf…

Dabei erlebe ich, wie gewinnbringend diese "Verbindungen" oft sind. Es finden sich immer wieder Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen und -umständen zusammen. So wurde eine über 80jährige Dame, Kettenraucherin und eher depressiv, von einem jungen Franzosen begleitet, Nichtraucher und Koch. Er frischte ihre Französischkenntnisse auf und kochte auch ab und zu für sie. Dabei vergaß sie ganz das Rauchen und die Depressionen gingen merklich zurück.

Ein anderes Tandem fand im Schachspiel ein gemeinsames Hobby. Junge Stundent_innen, die keine Großeltern haben, profitieren in vielerlei Hinsicht von diesen Kontakten. So kam es auch vor, dass zu besonderen Feiertagen sich die Familien öffneten und gemeinsam gefeiert wurde.

Begegnungen sind erlebte Erfahrungen und verlaufen völlig unterschiedlich, aber immer mit einem Mehrwert für beide Seiten.

Die Freiwilligen werden intensiv auf ihre Tätigkeit vorbereitet und begleitet. Sie treffen sich monatlich, tauschen ihre Erfahrungen aus, werden zu unterschiedlichsten Themen geschult bzw. dafür sensibilisiert. So zum Umgang mit der Sprache, der Körpersprache, zum Atembewusstsein, im Umgang mit Wut, zu Vertrauen…

Sie erhalten eine kleine Aufwandspauschale, genießen vollen Versicherungsschutz und können gern die Angebote des HVD nutzen.

Das Besuchs- und Kontaktnetz wird finanziell unterstützt durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Kontakt:
Janine Monier

Dienstag von 9 Uhr bis 12:30 Uhr

Internet: https://humanistisch.de/

 

Kontakt

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Carmen Malling
Leitung Seniorenbüro Am Puls 60+