Internationale Projekte

International Teacher Training Course

Since many years the Lebenskunde department is offering international teacher training courses in Turkey with a mixed German Turkish team. Due to the political situation in Turkey in 2017 no course will take place. We will keep you updated about following events.

Here an example of our last event:

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I learned that diversity is more about un-learning the old than about learning
new things. Thank you very much for this very inspiring and well organized course!

[Sebastian G., course participant 2015]

 

International teacher training course in Afacan/Turkey

25.09-02.10.2016

Flight and migration – inclusive teaching practices in European classrooms

A practical approach with exercises and teaching units on the topic of migration, flight and diversity

About the course:

Migration and refugees have become relevant topics in a lot of European countries and this means also new situations for schools and teachers. Students with migratory backgrounds are in the classroom carry different perspectives and offer new aspects of diversity. Acknowledging the heterogeneous composition of classes, teachers will have to confront themselves with new challenges and approaches of teaching.

We understand inclusion in its broad meaning, not only concerning physical and mental disabilities, but in general finding all diverse interests, capacities and perspectives of pupils and teachers – concerning e.g. gender, social and regional descent, family constructions, nationality, skin colour / race, physical and mental abilities, etc. - included in the daily school life and within the subjects of school and hence offering erveryone an opportunity of identification within the schoolcontext.

 

  • The course will approach the topics from two sides.

  • New methods on the topics of migration and diversity learning are presented in a practical way, we will try out several methods.

  • We will introduce Turkey not only as a main country of emigration to Europe, but also as a country with a large internal migration and a high number of refugees. The course will give an overview of the current situation, as well as visits to schools and projects, where we will meet teachers and people involved in migration projects there.

  • Nowadays students with migratory background especially those coming from the so called “muslim countries” are confronted with prejudices. Besides dealing with these subjects the course will generally provide material and approaches to work with diversity in classrooms.

  • Participants will get some insights into the Turkish society, and - with a focus on educational questions- develop intercultural learning.

About our institution:

The teacher training department of the Humanistic Association of Germany (HVD), section Berlin is engaged in various European networks and projects on the topic of migration. We offer a subject called “Lebenskunde” in Berlin public schools, a subject which deals with ethic and moral learning from a non-religious perspective. The human rights convention from the UN is one of our guidelines. Anti-discrimination and inclusionare important topics in our teaching and teacher trainings. Since many years we have contacts to Turkish institutions like the International Intercultural Centre in Afacan, the venue of our course. We will offer the course on a European level, because the topics are relevant in a lot of European countries and the exchange about experiences and strategies can be very fruitful.

Erasmus+ Projekt PEARLS

Worum geht es bei PEARLS?

Der Lebenskundebereich des HVD ist seit vielen Jahren in verschiedenen europäischen Projekten aktiv, die sich mit neuen pädagogischen Ansätzen im Bereich Migration und Einwanderungsgesellschaft beschäftigen.
Unser aktuelles Erasmus+ Projekt nennt sich PEARLS: Preventing Early School Leaving Through Inclusive Strategies. Bei diesem Projekt kooperieren Schulen, Universitäten, NGO´s und Lehrerausbildungsinstitute. Neun Einrichtungen aus Deutschland, Rumänien, Ungarn, Kroatien und der Türkei arbeiten eng zusammen um neue Konzepte und Unterrichtsmaterialien für die Inklusion von potentiellen Schulabbrecher_innen zu erarbeiten. Die Partner kooperieren hierbei mit Interessenvertretungen nationaler Minderheiten wie z.B. Romaverbänden um Maßnahmen zu implementieren und Netzwerke aufzubauen.
Darüber hinaus wird eine internationale Lehrer_innenfortbildung konzipiert und durchgeführt für das sich Schulen über einen K1 Antrag bewerben können.. Vom 24.-30.04. 2017 werden Lehrer_innen und weiteres pädagogisches Personal die Möglichkeit haben ihre Kernkompetenzen im Umgang mit einer heterogenenen Schülerschaft zu erweitern und neue Ansätze für ihre Institutionen kennenlernen. Ziel ist durch ein gelungenes Miteinander in europäischen Bildungseinrichtungen die Chancengleicheit für alle zu erhöhen.

Weitere Informationen zu Pearls finden Sie hier!

 

Comenius Projekt MIRACLE

Migrants and Refugees- A Challenge for Learning in European schools

Von 2009 bis 2011 arbeiten einige KollegInnen des Lebenskundebereichs mit Partnern aus verschiedenen europäischen Ländern im

Warum ein Projekt zu Migration und Flucht?

In der Berliner Schule und somit auch im Lebenskundeunterricht haben zur Zeit 40% der SchülerInnen einen Migrationshintergrund, eine Zahl, die weiter wachsen wird.
Wenn in der Öffentlichkeit über das Thema gesprochen wird, so fast immer in einem „Problemkontext": wir kennen die Debatten über hohe
Schulabbrecherquoten, mangelnde Integration, hohe Gewaltbereitschaft, fundamentalistische religiöse Ansichten etc.
In der Schule selbst hat sich oft wenig verändert, auch wenn sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass Vielfalt der Normalzustand ist und auch eine Bereicherung sein kann. Hier setzt das Projekt an.

Was passiert im Projekt? Was habe ich als LebenskundelehrerIn davon?

Mit KollegInnen aus Italien, Ungarn, Malta und Slowenien und unter der Leitung der Uni Hannover arbeiten wir 2 Jahre an der Entwicklung neuer Ideen und Methoden für den Unterricht in der Grundschule und an der Entwicklung von Fortbildungsmodulen für LehrerInnen rund um das Thema Migration und Flucht. Das Projekt führt die Arbeit des MILES-Projekts weiter, an dem der Lebenskundebereich erfolgreich mitgearbeitet hat, erweitert um einen speziellen Blick auf die Situation von Flüchtlingen.

Entwickelte Methoden und Ansätze:

Flucht, Flüchtlinge und Migration Teil 1
Karlinchen

Kl.-stufen 1 + 2
von Kathrin Hillers

Flucht, Flüchtlinge und Migration Teil 2
Wie fühlt es sich an, ein Flüchtling zu sein

Kl.-stufen 3 + 4
von Maria Kammertöns

Flucht, Flüchtlinge und Migration Teil 3
Kl.-stufen 5 + 6
von Monika Eckhardt

Vielfalt in der Klasse zum Thema machen
Kl.-stufen 4 - 6
von Annette Barnscheidt, Sandra Moßner und Kathrin Hillers

Identität
Kl.-stufen 5 + 6
von Bernhard Stolz

Fremd sein
Kl.-stufen 4- 6
von Susann Navissi

Urteil und Vorurteil
Kl.-stufen 4- 6
von Andrea Zottmann und Petra Handreck

Ich und das Fremde
Kl.-stufen 4 - 6
von Andrea Zottmann und Petra Handreck

 

Die Projektteilnehmer_innen auf einer Zeitreise im nordirischen Migrationsmuseum Ulster American Folk Park
Die Projektteilnehmer_innen auf einer Zeitreise im nordirischen Migrationsmuseum Ulster American Folk Park

Comenius Projekt MILES

Der Lebenskundebereich ist von 2006-2008 Partner im Comenius Projekt MILES. Im Rahmen von MILES (Migration and Intercultural Learning in European Schools) entwickeln Partner aus verschiedenen europäischen Länden Methoden und Fortbildungen rund um das Thema Migration

Projektpartner:

  • Universität Oldenburg (Leitung und Koordination)
  • HVD, Bereich Lebenskunde
  • Universität Ankara, Türkei Bereich LehrerInnenausbildung
  • Ulster American Folk Park Omagh, Nord-Irland (Migrationsmuseum, Museumspädagogische Abteilung)
  • Oberschule Mandal und Universität Kristiansand (Lehrerausbildung), Norwegen
  • FCASEC Fumureni, Rumänien (Fortbildungsinstitution für LehrerInnen)

Projektziele:

Gegenwärtig und zukünftig wird Migration für immer mehr Menschen zur Realität, eine globalisierte Arbeitswelt wird auch viele in Deutschland geborene Menschen dazu bringen in einem anderen Land oder zumindest in einer anderen Gegend zu arbeiten und zu leben. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist es notwendig, das Thema Migration auch in der Schule zu berücksichtigen. Trotz des selektiven deutschen Schulsystems ist die Schule der Ort an dem sich Kinder unterschiedlichster Herkunft begegnen. Gerade in Lebenskunde mit Selbstbestimmung als einem zentralem Unterrichtsziel ist es wichtig Migration im Unterricht und in den Fortbildungen zu thematisieren. Ein Diversity-Konzept, dass die Vielfalt auch der ethnischen Herkunft und die individuelle Bandbreite der Identitäten berücksichtigt, ist ein guter Leitfaden. Migrationslernen, dass die Geschichte der Einwanderung und die damit auch verbundenen Ressourcen der SchülerInnen würdigt, kann helfen den Herausforderungen in der Schule besser gerecht zu werden.

 

MILES im Lebenskundebereich:

Seit 2007 hat sich eine Gruppe von LebenskundelehrerInnen in der AG Migration zusammengefunden um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und Methoden rund um das Thema Migration zu sammeln und weiter zu entwickeln. Je nach Lage der Schule ist die Zusammensetzung der Schülerschaft sehr unterschiedlich, in den Innenstadtbezirken Wedding, Neukölln, Kreuzberg und Moabit gibt es Lebenskundegruppen, in denen fast jedes Kind einen Migrationshintergrund hat, in anderen Gruppen ist die die Ausnahme. Das Thema Migration ist für beide Zielgruppen wichtig, wir haben versucht unterschiedliche Zugänge zu entwickeln.

Die folgenden Methoden lassen sich nach dem Baukastenprinzip zu unterschiedlich langen Unterrichtseinheiten zusammensetzen.

Bisher entwickelte Methoden und Ansätze:

Hinführung zum Thema

Da bin ich schon mal weggegangen – Da bin ich schon mal angekommen

Mehrsprachiges Lied

Methoden ab ein bis zwei Unterrichtsstunden

Gast-Geschenke

Wer bin ich?

Wichtigkeitsskala

Wer ist normal?

Die Kinderrechte gelten für alle

Ausführlicheres Projekt

Wo komme ich her- Wo gehe ich hin?

 

Kontakt

Bernhard Stolz
Lebenskundelehrer, Verantwortlicher für EU-Projekte und Lebenskundefilmfest