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Humanistischer Verband verurteilt Brandstiftung in Ditib-Moschee

"Keine politische Einstellung, keine Ideologie, keine Religion oder Weltanschauung rechtfertigt eine solche Tat, die wir entschieden verurteilen", kommentiert Katrin Raczynski, Vorstand im Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR, den mutmaßlichen Brandanschlag auf eine zum muslimischen Verband Ditib gehörende Moschee in Reinickendorf in der vergangenen Nacht.

Zum Glück seien momentanen Erkenntnissen zufolge durch das Feuer keine Menschen verletzt worden. "Doch letztlich sind es immer Menschen, nicht Gebäude, denen solche feigen und zerstörerischen Anschläge gelten und denen sie Schaden zufügen – selbst wenn sie wie in diesem Fall körperlich unversehrt bleiben", erklärt Raczynski.

Sie betont: "Was unsere Gesellschaft braucht – gerade angesichts der Zunahme politisch, religiös oder weltanschaulich begründeter Konflikte – sind Dialog und Toleranz."

Die Polizei geht bei dem Brand in der Koca-Sinan-Camii-Moschee von einer politisch motivierten Straftat aus. Der Staatsschutz ermittelt.

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Sabrina Banze
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