Über uns

In Berlin leben Menschen aus unterschiedlichsten Kulturräumen. Viele von ihnen kehren bei Krankheit oder im Alter nicht in ihre Heimatländer zurück und verbleiben in einem Land mit fremden Gewohnheiten. Anfang der 2000er-Jahre war vor allem die koreanische Community in der Hauptstadt sehr groß. Für diese entstand 2005 Dong Ban ja, ein interkultureller Hospizdienst. Dong Ban Ja bedeutet "Menschen begleiten". Seit 2009 läuft das Projekt unter dem Dach des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, geleitet von Dr. Dharma Bhusal. Inzwischen spricht Dong Ban Ja Migrant_innen aus dem gesamten asiatischen Kulturraum sowie aus Afrika, dem arabischen Kulturraum und vielen europäischen Ländern an. Die rund 120 ehrenamtlichen Sterbebegleiter_innen kommen aus mehr als 15 verschiedenen Nationen.

In der letzten Lebensphase vergessen Sterbende häufig später erlernte Sprachen und besinnen sich auf frühe Kindheitsphasen zurück, teilweise sogar auf früher ausgelebte Religionen. Daher spielt die muttersprachliche, heimische Begleitung eine wichtige Rolle auf diesem Gebiet.

Je nach Bedarf arbeitet Dong Ban Ja mit Pflegediensten, Ärzt_innen und Angehörigen zusammen. Das Angebot reicht von Beratung zur pflegerischen und sozialen Versorgung über die Organisation weiterer Hilfen bis hin zu Trauergesprächen und Trauerbegleitung. Auch hinsichtlich Patientenverfügungen, der Suche nach einem stationären Hospizplatz oder dualen Trauerfeiern unterstützen die Haupt- und Ehrenamtlichen des interkulturellen Hospizdienstes.

Kontakt

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Dr. Dharma Raj Bhusal
Leitung Interkultureller Hospizdienst Dong Ban Ja
Interkultureller Hospizdienst Dong Ban Ja
Wallstraße 65
10179 Berlin
030 613904-36 (Fax)