Die fünf Säulen des Humanismus? – Konfessionsfreie Identitäten und moderne Religionspolitik Herbsttagung der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg

Die moderne Gesellschaft ist geprägt von weltanschaulich-religiösem Pluralismus und der Auflösung großer Mitgliedsorganisationen. Die Beispiele der Muslime und der Humanisten zeigen, dass Mitgliederzahlen auch keinen Aufschluss mehr geben über die gesellschaftliche Relevanz von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Die Fachtagung greift die Frage auf, wer eigentlich heute als dem Humanismus zu- oder angehörig betrachtet werden kann und welche Konsequenzen dies für eine moderne Religions- und Weltanschauungspolitik haben sollte. Welche Rolle spielt die Teilnahme an den sozialen, kulturellen und pädagogischen Angeboten der Gemeinschaften? Lassen sich spezifische weltanschauliche und religiöse Praxen als Zughörigkeitskriterien definieren? Gibt es gar "Säulen des Humanismus"? Inwiefern ist die Frage der konfessionellen Identität und Zugehörigkeit mit individuellen Sinngebungen verknüpft? Diese und weitere Fragen diskutieren Experten aus Wissenschaft und Politik mit den Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften.

Mit: TATJANA SCHNELL    Professorin für Persönlichkeits- und differentielle Psychologie und Empirische Sinnforschung an der Universität Innsbruck; Mitautorin einer aktuell laufenden Studie "Konfessionsfreie Identitäten".

Weitere Infos in Kürze auf www.humanistische-akademie-berlin.de

Wann?

  • 19 Okt, 16:00 Uhr

Wo?

Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

19. Oktober 2018
16.00-21.00 Uhr

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (Berlin) und der Humanistischen Akademie Deutschland, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.