100 Jahre weltliche Schulen – ein pädagogisches Erbe mit Kontinuitäten und Brüchen

Eine Tagung der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg in Kooperation mit dem Historischen Arbeitskreis des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg KdöR

Am 15.5.1920 wurde im Treptower Ortsteil Adlershof die erste sogenannte "weltliche Schule" Berlins eröffnet. Damit fand eine durch den politischen Wandel nach dem November-Umbruch von 1918 in Deutschland entstandene, bedeutende pädagogische Schulbewegung auch ihren institutionellen Ausdruck: Weltliche Schulen, mit einer für die damalige Zeit sehr innovativen und fortschrittlichen Pädagogik.

Das pädagogische Handeln richtete sich konsequent an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler aus. Die Berücksichtigung kindlicher Bedürfnisse als Ausgangspunkt für schulisches Handeln zu nehmen, das hatte es bis dahin kaum gegeben. Auch die Mitarbeit der Eltern und Schülerschaft, eine Erziehung zur Selbstbestimmung und Engagement, ein ausgewogenes Verhältnis von Emotion und Kognition sowie körperorientierte Methoden und andere neue Sozial- und Arbeitsformen, waren in der deutschen Schullandschaft bis dahin nicht gewollt.

Was ist geblieben von den damaligen Ideen? Findet man sie in heutigen pädagogischen Praxen und Konzepten immer noch oder wieder? Wie ist der heute in der Berliner Schule akzeptierte Humanistische Lebenskundeunterricht durch diese Historie beeinflusst? Interessante Fragen, die wir auf dieser Tagung gemeinsam diskutieren wollen.

Zum Terminkalender

Immer auf dem Laufenden bleiben? HIER in unseren Newsletter eintragen.

Wann?

  • 26 Okt, 18:00 Uhr

Wo?

Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg
Brückenstraße 5A
Erdgeschoss links
10179 Berlin
030 31 98 86 437

Kontakt

Bild des Benutzers Ralf Schöppner
Ralf Schöppner
Geschäftsführer
Bild des Benutzers Tina Bär
Tina Bär
Projektkoordinatorin Humanistische Akademie