Humanistischer Lesekreis: Pro und Contra Neutralitätsgesetz

Einem humanistischen Selbstverständnis nach sollen sich junge Menschen selbst ihr Bild von der Welt machen und im Zusammensein mit anderen ihre Werte und Normen finden. Schule ist dafür ein wichtiger Ort. Das Berliner Neutralitätsgesetz soll u.a. sicherstellen, dass Schüler/innen nicht durch religiöse Symbole tragende Lehrer/innen beeinflusst werden oder unter moralischen Druck geraten. Aktuell wird kontrovers über das Gesetz debattiert. Ist es verfassungskonform? Diskriminiert es? Können Pädagog/innen staatliche Neutralität nur gewährleisten, wenn sie keine religiösen oder weltanschaulichen Symbole tragen? Verhindert das Gesetz wirksam religiöse bzw. weltanschauliche Indoktrination? Würde eine Aufweichung des Gesetzes die friedliche Gestaltung von Vielfalt in der Stadt und den Schulfrieden gefährden?
 

Wir diskutieren anhand dreier Texte die Pro- und Contra-Argumente:

Naïla Chikhi: "Wie weltanschaulich neutral muss die Schule sein?" >> zum Artikel

Thomas Heinrichs: "Wie neutral ist das Berliner Neutralitätsgesetz?" >> zum Artikel

Die Erklärung der Initiative "Pro Berliner Neutralitätsgesetz" >> zum pdf
 

Moderation: RALF SCHÖPPNER

 

Alle Termine

Wann?

  • 26 Jun, 18:00 Uhr

Wo?

Hofcafe Märkisches Museum
Straße am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Lesekreis:
26. Juni 2018
18.00 - 19.30 Uhr

Anmeldung an info@humanistische-akademie-berlin.de

In Kooperation mit dem Humanistischen Verband Deutschlands - Berlin-Brandenburg