Film und Mensch – Spurensuche in der Auseinandersetzung mit Ästhetik und Ethik im Kino - Offenes Seminar

Filme beeinflussen unseren Weltzugang, unsere Welterzeugung und Subjektivität sowie die Produktion gesellschaftlicher Bilder und Vorstellungen. Dabei führen sie häufig eine Art "ethischen Duktus" auf unterschiedlichen Ebenen mit: explizit, im Subtext oder formal. Das Seminar fragt nach diesen filmästhetischen Mitteln und Ebenen und dem spezifischen Potential des Films als Medium der Vermittlung, was Menschsein bedeutet, von Werten bzw. der Verbindung von Ethik und Ästhetik. Insbesondere fragen wir auch nach der Selbstreflexion dieser Mittel durch den Film selbst. Ausgehend von Lars von Triers‘ "Dogville" (2003) soll der Blick ausgreifen auf weitere, teils radikale Werke, u.a. von Michael Haneke. Wir sehen Filmausschnitte, hören Vorträge und diskutieren darüber.

KATHARINA SCHÖNRICH hat Philosophie und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert. Seit vielen Jahren leitet sie filmphilosophische Seminare. Ihre Schwerpunkte liegen in der Vermittlung von Film und Philosophie, Raumtheorie, Französischem Poststrukturalismus und Medientheorie. Derzeit schreibt sie an einer Arbeit über Roland Barthes.

MAXIMILIAN BRUST hat Philosophie, Psychologie und Arabistik in Leipzig und Berlin studiert. Sein Fokus liegt auf Filmphilosophie, französischer Ästhetik, Subjekttheorie, politischer und postmoderner Theorie. Zuletzt konzipierten sie zusammen ein Seminar zur Melancholie im Film.

Ab September jeden ersten Freitag im Monat, 17 – 21 Uhr

TERMINE: 7. September  |  5. Oktober  |  2. November  |  7. Dezember 2018

 

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Wann?

  • 7 Dez, 17:00 Uhr

Wo?

Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg
Brückenstraße 5A
10179 Berlin

Offenes Seminar
07. Dezember 2018
17.00-21.00 Uhr